Arbeitsweise

Arbeitsweise 2017-10-02T11:11:07+00:00

Die Arbeitsweise in eLabour ist konsequent interdisziplinär und kooperativ. In vierteljährlichen Workshops des Gesamtteams werden die aktuellen Themen und Fortschritte diskutiert und die nächsten Arbeitsschritte festgelegt. 1-2mal jährlich werden die Ergebnisse auf Konferenzen einer Fachöffentlichkeit vorgestellt und diese in den Entwicklungsprozess einbezogen. Die Verbund-Workshops und Konferenzen, an denen regelmäßig alle Mitglieder des eLabour Verbundes teilnehmen, sind entscheidende Meilensteine in der interdisziplinären Kooperation, in denen die Teams und Arbeitsgruppen alle 3-5 Monate ihre Arbeit intensiv und mit Blick auf die wechselseitigen Anforderungen und Schnittstellen diskutierten, gemeinsame Lösungen entwickelten und die nächsten Aufgaben planten (siehe Link zu elabour Workshops). Wichtig für die Herausbildung des interdisziplinären Selbstverständnisses war, dass hier alle Themen (auch die eigentlich disziplinspezifischen) von allen MitarbeiterInnen diskutiert werden. Gerade die Teilnahme an der Diskussion der anderen Arbeitspakete ermöglicht ein intensives Verständnis der anderer, disziplinspezifischer Vorgehensweisen. Die hierfür (in Workshops und insbesondere in den AGs) aufgewendete Zeit und Geduld zahlt sich mittlerweile in allen Arbeitsfeldern aus, da es uns zunehmend gelingt die Anforderungen der jeweils anderen Disziplinen bei der eigenen Arbeit einzubeziehen. So wird die angestrebte Interdisziplinarität im Alltag konsequent umgesetzt.

Für die Bearbeitung der interdisziplinären Themen und konzeptionellen Aufgaben werden interdisziplinäre Arbeitsgruppen gebildet, an denen WissenschaftlerInnen aller Partner beteiligt sind. In den ersten beiden Jahren wurden zeitlich begrenzte, interdisziplinäre Arbeitsgruppen zum Metadtenmodell, Datenschutz und Anonymisierung, Methoden und Kontextualisierung eingerichtet, in denen VertreterInnen aller Partner mitarbeiten. Hier wurden die Konzepte für die Forschungsdateninfrastruktur, Sekundäranalysen, Forschungsdatenaufbereitung und Datenmodell, sowie Methoden und Analysewerkzeuge entwickelt. Deren Meetings finden bedarfsorientiert statt, in den Kernarbeitsphasen alle 2-4 Wochen; die Teilnahme erfolgt per Videokonferenz und persönlich (die Göttinger).

Daneben bilden sowohl SoziologInnen und InformatikerInnen in beiden Disziplinen ein Forschungsteam, in dem die jeweiligen Entwicklungs- und Projektarbeiten besprochen und koordiniert werden.