Im Rah­men der Herbst­ta­gung 2017 der Indus­trie- und Arbeits­so­zio­lo­gie in der DGS fand ein Work­shop von eLa­bour statt. Hier wur­de der Auf­bau, die Infra­struk­tur und die Zie­le des Daten- und Kom­pe­tenz­zen­trums für qua­li­ta­ti­ve Daten in der AIS vor­ge­stellt und eine prak­ti­sche Vor­füh­rung vor­ge­nom­men. In die­sem Zuge wur­den auch die Her­aus­for­de­run­gen und deren Lösungs­kon­zep­te, die bei dem Auf­bau des Zen­trums auf­tre­ten, und auch die Mög­lich­kei­ten, die die IT-basier­te Sekun­där­ana­ly­se mit arbeits­so­zio­lo­gi­schen For­schungs­da­ten bie­tet, erläu­tert. Im wei­te­ren Ver­lauf der Ver­an­stal­tung wur­de auf den Stand von eLa­bour und die mit­tel- und län­ger­fris­ti­ge Pla­nung ein­ge­gan­gen.

An die­ser Stel­le sol­len die in dem Work­shop vor­ge­stell­ten Inhal­te kurz dar­ge­legt wer­den

Zie­le des For­schungs­ver­bun­des für den Auf­bau des For­schungs­da­ten­zen­trums

  • Koope­ra­ti­on von Daten­pro­du­zen­ten & Daten­nut­zern & Ent­wick­lern
  • Inte­grier­te Ent­wick­lung von Infra­struk­tur & Metho­den & expe­ri­men­tel­le Sekun­där­ana­ly­sen
  • Über­grei­fen­de Fra­ge­stel­lung: Wan­del und neue Kon­tu­ren von Arbeit
  • Lau­fen­de Auf­be­rei­tung empi­ri­scher Stu­di­en aus den Insti­tu­ten seit den 1970ern bis heu­te
  • Expe­ri­men­tel­le Sekun­där­ana­ly­sen mit Längs­schnitt­per­spek­ti­ve, Re-Kom­bi­na­ti­on meh­re­rer Stu­di­en, z.T. mit aktu­el­ler Erhe­bung
  • Ent­wick­lung und Auf­bau einer geeig­ne­ten IT-basier­ten For­schungs­in­fra­struk­tur für qua­li­ta­ti­ve Stu­di­en in der AIS

Her­aus­for­de­run­gen und Lösungs­kon­zep­te:

  • Hete­ro­ge­nes For­schungs­de­sign & Metho­den qua­li­ta­ti­ver Stu­di­en: Her­aus­for­de­run­gen für struk­tu­rier­te Auf­be­rei­tung, Archi­vie­rung und Sekun­där­nut­zung
    • das Daten­mo­dell von eLa­bour (Daten­ma­nage­ment & Zugriff)
  • Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen not­wen­di­ger Qua­li­tät der qua­li­ta­ti­ven Daten für Sekun­där­ana­ly­se und dem Daten­schutz, bzw. dem Schutz der Befrag­ten und Orga­ni­sa­tio­nen (recht­lich, ethisch, for­schungs­tak­tisch)
  • Neue Mög­lich­kei­ten für qua­li­ta­ti­ve, empi­ri­sche Sekun­där­ana­ly­sen
    • IT-basier­te Aus­wahl, Re-Kom­bi­na­ti­on und Ana­ly­se von Daten aus meh­re­ren Stu­di­en (z.B. Ver­gleich, Längs­schnitt)
    • Wei­ter­ent­wick­lung von IT-basier­ten Metho­den (z.B. Kon­tex­tua­li­sie­rung

Neu­land auf unter­schied­li­chen Ebe­nen: Was haben wir gemacht und wo ste­hen wir?

  • Kon­zep­te und Design inter­dis­zi­pli­när erar­bei­tet: For­schungs­in­fra­struk­tur, Werk­zeu­ge, Metho­den, Sekun­där­pro­jek­te
  • Pro­to­ty­pi­sche Lösun­gen ent­wi­ckelt und damit expe­ri­men­tiert: ers­te Erfah­run­gen und ite­ra­ti­ve Ver­bes­se­rung
  • Lau­fen­de Sekun­där­ana­ly­sen mit Längs­schnitt­de­sign: ers­te Zwi­schen­be­fun­de und neue Anfor­de­run­gen