Das FDZ eLabour unterstützt Sekundäranalytiker: innen aktiv bei ihrer Arbeit. Die daraus entstandenen Sekundäranalysen zeigen nicht zuletzt das große Potenzial und die Fruchtbarkeit der Auseinandersetzung mit bereits abgeschlossen Studien. Es finden sich daher nicht nur Hinweise auf arbeitssoziologische sekundäranalytische Publikationen, sondern auch auf aktuelle Sekundäranalysen die sich noch in Arbeit befinden. Die Darstellung bildet auch die inhaltliche Breite der Diskussionen am FDZ eLabour ab und soll dazu dienen, die eigenen sekundäranalytischen Ambitionen zu füttern.
Sollte eine eigene sekundäranalytische Forschung angestrebt werden, so ist das Ausfindig machen von geeigneten Daten ist dabei keine triviale Angelegenheit. Um den Sekundäranalytiker: innen einen möglichst niedrigschwelligen Einstieg zu ermöglichen wurde eine Übersicht der bereits in der Plattform vorhandenen Forschungsdaten erstellt. In dieser finden sich nicht nur die Titel der Studien, sondern auch erste Informationen zu eben diesen. Es ist ebenfalls möglich auf älter Studien aus dem SOFI Göttingen und dem ISF München zuzugreifen, die noch nicht in der Plattform stehen. Welche Möglichkeiten sich hierzu bieten muss individuell besprochen werden, bitte nehmen Sie hierfür Kontakt zum FDZ-Team auf.
Wenn die Daten einmal ausgewählt sind müssen als nächstes Zugangsmöglichkeiten eruiert werden. Hierfür ist formell der Abschluss eines Nutzungsvertrags von Nöten, der dann das Einrichten eines Nutzer:innenaccounts ermöglicht, mit dem auf die digitale Infrastruktur von eLabour zugegriffen werden kann. Mit Abschluss des Vertrags verpflichten sich die Wissenschaftler: innen unter anderem zur Wahrung der Rechte der Befragten, zur Nicht-Weitergabe von Informationen und Daten an Dritte und dazu jegliche Versuche der De-Anonymisierung der Befragten zu unterlassen. Für den Abschluss des Vertrages ist es unbedingt notwendig, dass eine Vorauswahl an für die eigene Forschungsfrage interessanten Studien getroffen wurde, da die Freigabe durch eLabour studienspezifisch erfolgt. Der Zugang zu eLabour richtet sich dabei nur an Wissenschaftler: innen, kann aber auch für die Arbeit in der Lehre genutzt werden.
Aktuelles aus dem Bereich “Sekundäranalysen”
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Zwischen Einschlafritual und Fabrik — Väterliche Sorge in Arbeiterfamilien anhand soziologischer Interviews
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Vom ungerechten Plan zum gerechten Markt? Konsum, soziale Ungleichheit und der Systemwechsel von 1989/90
Zeithistorische Studie auf der Grundlage des Datensatzes „Alltägliche Lebensführung“ erschienen: Der Zeithistoriker Clemens Villinger hat in seiner groß angelegten Dissertation („Vom ungerechten Plan zum gerechten Markt? […]