Über eLabour

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Über eLabour 2020-04-17T19:15:10+00:00

Organisation

Das etwa 30-köpfige interdisziplinäre Gesamtteam wird von einem Vorstand aus den Partnereinrichtungen geleitet und einem interdisziplinären, renommierten Beirat beraten. Die Koordination liegt beim SOFI unter Führung von Prof. Nicole Mayer-Ahuja.

Netzwerk

eLabour zielt auf ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen, Organisationen und Wissenschaftlern, die Forschungsinfrastruktur für qualitative, soziologische Forschung nutzen und weiterentwickeln, um Sekundäranalysen zum Wandel von Arbeit zu fördern.

Partner

Partner aus der Arbeitssoziologie sind das SOFI Göttingen, ISF München und das IfS Jena; aus der Informatik und Informationswissenschaft das L3S Hannover, die GWDG Göttingen und die SUB Göttingen.


2019

Die vorläufige Akkreditierung des interdisziplinären Projektverbunds eLabour wurde auf der 52. Sitzung des RatSWD in eine dauerhafte Akkreditierung für das Forschungsdatenzentrum eLabour umgewandelt. eLabour hat daher die formellen Anforderungen eines Forschungsdatenzentrums erfüllt und befindet sich im Kreis der 34 vom RatSWD akkreditierten Forschungsdatenzentren, die einen kostengünstigen und einfachen Zugang zu einer Vielzahl von Forschungsdaten ermöglichen


2018

Im Verbundprojekt eLabour wurde auf Basis von fünf arbeitssoziologischen Pilotprojekten mittels Sekundäranalyse von umfangreichen Forschungsdaten aus mehreren Jahrzehnten der Frage nachgegangen, wie sich die Konturen von Produktion und Arbeit seit den 1970er Jahren entwickelt haben. Gleichzeitig wird eine IT-basierte Forschungsinfrastruktur für diesen Typ von qualitativen, arbeitssoziologischen Sekundäranalysen auf- und ausgebaut, mit deren Hilfe Forschende künftig gezielt auf das archivierte arbeitssoziologische Material zurückgreifen und dies mit IT-Werkzeugen analysieren können. Ziel ist der nachhaltige Aufbau eines nationalen Forschungsdatenzentrums (FDZ) für qualitative, arbeits- und industriesoziologische Forschungsdaten. Die soziologischen Forschungseinrichtungen tragen mit Forschungsprojekten zur stetigen Erweiterung des Forschungsdatenbestands bei und steigern so die Attraktivität des Zentrums. Die Infrastruktur und IT-Partner tragen mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen aus einschlägigen Infrastrukturprojekten dazu bei, dass das FDZ auf dem neuesten Stand der Entwicklung bleibt, die Ressourcen effizient eingesetzt werden und in nationale und internationale Infrastrukturen eingebunden ist.


2015

Zu Beginn des Projektverbundes eLabour haben sich vier soziologische Forschungseinrichtungen (SOFI Göttingen, ISF München, IfS Jena, sfs Dortmund) mit drei IT-Partnern (L3S Hannover, SUB und GWDG Göttingen) zusammengeschlossen, um ein Interdisziplinäres Zentrum für IT-basierte qualitative arbeitssoziologische Forschung aufzubauen; dieses neue Zentrum wurde seit Oktober 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes Digital Humanities gefördert.

Der Verbund wurde vom BMBF  als  eines  von  acht  Zentren  im Rahmen des Programms Digital Humanities gefördert.