eLabour Workshop bei der AIS Herbsttagung 2017

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eLabour Workshop bei der AIS Herbsttagung 2017 2018-01-24T10:49:17+00:00

Im Rahmen der Herbsttagung 2017 der Industrie- und Arbeitssoziologie in der DGS fand ein Workshop von eLabour statt. Hier wurde der Aufbau, die Infrastruktur und die Ziele des Daten- und Kompetenzzentrums für qualitative Daten in der AIS vorgestellt und eine praktische Vorführung vorgenommen. In diesem Zuge wurden auch die Herausforderungen und deren Lösungskonzepte, die bei dem Aufbau des Zentrums auftreten, und auch die Möglichkeiten, die die IT-basierte Sekundäranalyse mit arbeitssoziologischen Forschungsdaten bietet, erläutert. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde auf den Stand von eLabour und die mittel- und längerfristige Planung eingegangen.

An dieser Stelle sollen die in dem Workshop vorgestellten Inhalte kurz dargelegt werden

Ziele des Forschungsverbundes für den Aufbau des Forschungsdatenzentrums

  • Kooperation von Datenproduzenten & Datennutzern & Entwicklern
  • Integrierte Entwicklung von Infrastruktur & Methoden & experimentelle Sekundäranalysen
  • Übergreifende Fragestellung: Wandel und neue Konturen von Arbeit
  • Laufende Aufbereitung empirischer Studien aus den Instituten seit den 1970ern bis heute
  • Experimentelle Sekundäranalysen mit Längsschnittperspektive, Re-Kombination mehrerer Studien, z.T. mit aktueller Erhebung
  • Entwicklung und Aufbau einer geeigneten IT-basierten Forschungsinfrastruktur für qualitative Studien in der AIS

Herausforderungen und Lösungskonzepte:

  • Heterogenes Forschungsdesign & Methoden qualitativer Studien: Herausforderungen für strukturierte Aufbereitung, Archivierung und Sekundärnutzung
    • das Datenmodell von eLabour (Datenmanagement & Zugriff)
  • Spannungsverhältnis zwischen notwendiger Qualität der qualitativen Daten für Sekundäranalyse und dem Datenschutz, bzw. dem Schutz der Befragten und Organisationen (rechtlich, ethisch, forschungstaktisch)
  • Neue Möglichkeiten für qualitative, empirische Sekundäranalysen
    • IT-basierte Auswahl, Re-Kombination und Analyse von Daten aus mehreren Studien (z.B. Vergleich, Längsschnitt)
    • Weiterentwicklung von IT-basierten Methoden (z.B. Kontextualisierung

Neuland auf unterschiedlichen Ebenen: Was haben wir gemacht und wo stehen wir?

  • Konzepte und Design interdisziplinär erarbeitet: Forschungsinfrastruktur, Werkzeuge, Methoden, Sekundärprojekte
  • Prototypische Lösungen entwickelt und damit experimentiert: erste Erfahrungen und iterative Verbesserung
  • Laufende Sekundäranalysen mit Längsschnittdesign: erste Zwischenbefunde und neue Anforderungen